Archiv der Kategorie: Startseite

Wir verzichten!

Liebe Kickersfans, liebe Unterstützer des FWK und vor allem liebe Dauerkarteninhaber, in den aktuell für alle sehr schweren Zeit, möchten wir, der B-Block Würzburg und die Maschikuli Youth, uns mit einem Appell an euch richten. Jeder, der in den vergangenen Wochen und Tagen mehr oder weniger aufmerksam die Geschehnisse rund um den Spielbetrieb der dritten Liga verfolgt hat, dürfte mitbekommen haben, dass die Spieltage bis Ende April vorerst abgesagt sind. Auch kommen fast täglich neue Szenarien auf den Tisch, wie eine „reguläre“ Beendigung der Saison noch möglich gemacht werden kann. Doch vor allem in diesen ungewissen Zeiten, sind das nur Schätzung, denn genau kann keiner sagen, wie es weitergeht. Für viele Vereine führt schon jetzt kein Weg mehr daran vorbei Kurzarbeit anzumelden, um die bedrohte Existenz vorübergehend zu sichern. Vor allem kleinere Vereine, und somit so gut wie alle Drittligisten, werden von den Geschehnissen zurzeit stark gebeutelt. Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung seitens des Verbandes sind noch nicht gefunden. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden zunächst mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, dem Verein unter die Arme zu greifen. Dies soll heißen, dass die beiden Gruppen B-Block Würzburg und Maschikuli Youth (MKY) im Falle eines vorzeitigen Saisonabbruchs auf jegliche Inanspruchnahme von Forderungen für nicht stattgefundene Spiele verzichten werden. Dies soll für den Verein nicht nur eine finanzielle Unterstützung darstellen, sondern auch ein Zeichen sein, dass wir immer und vor allem in schweren Zeiten für ihn da sind. Wir möchten nun jeden Inhaber einer Dauerkarte dazu auffordern sich intensiv Gedanken zu machen, ob sie oder er die Möglichkeit hat, im oben genannten Fall, es uns gleich zu tun und so den Verein zu unterstützen. Bereits jetzt haben viele weitere Mitglieder anderer Gruppen und Fanclubs ihre Unterstützung zugesagt. Unter anderem können hier die Dallenberg Street Elite, die Linie 5 sowie die El Bande Herbipolis genannt werden. Lasst uns gemeinsam unseren Teil dazu beitragen, diese Situation so gut wie möglich zu überstehen.

Würzburg hält zusammen!

Würzburg hält zusammen!

Servus Würzburger,

in der aktuellen Situation möchten auch wir unseren Teil dazu beitragen, dass der Virus, der aktuell uns alle beschäftigt, an der Ausbreitung gehindert wird.

Mit dem folgenden Angebot richten wir uns explizit an alle Würzburger. Ob Rothose oder nicht, spielt in diesen Zeiten keine Rolle. Vielen von uns wird, aller Voraussicht nach, das Virus nicht viel anhaben, doch geht gerade für unsere schwächeren Mitmenschen von einer Infektion Lebensgefahr aus.

Unsere Stadt ist leider einer der Hotspots der Region in diesen schwierigen Zeiten. Um die Gefahr einer Infektion für unsere Mitmenschen in Risikogruppen möglichst so gering wie möglich zuhalten bieten wir, der B-Block Würzburg, unsere Hilfe an.

Deshalb gilt:

Wenn du oder jemand, den du kennst, Hilfe bei seinen täglichen Einkäufen oder Erledigungen braucht, melde dich bei uns. Wir geben dann unser Möglichstes, dies zu übernehmen oder jemanden zu finden der dich unterstützen kann.

Wichtig für uns sind Adresse, Name, eine Telefonnummer (für Rückfragen), sowie eine Einkaufsliste (bestenfalls nach Priorität geordnet, und der gewünschte Supermarkt). Selbstverständlich achten wir darauf, dass alles so hygienisch wie uns möglich abläuft.

Meldet auch per Anruf, SMS oder WhatsApp unter folgender Nummer: 0151/50348387

Oder per E-Mail : info@b-block-wuerzburg.de

In diesem Zusammenhang noch ein Appell:

Jeder Einzelne sollte sein eigenes Handeln überdenken und ggf. anpassen, da man nicht nur sich selbst, sondern auch seine Mitmenschen gefährdet.

Über zweckgebundene Spenden (für bspw. Kosten für Sprit) freuen wir uns. Sollten Spendengelder nicht benötigt werden, kommen diese einer gemeinnützigen Organisation zu Gute.

Spendenkonto: B-Block Würzburg | DE71 1203 0000 1010 7129 56

Verwendungszweck: Spende Einkaufshilfe

Gemeinsam kann jeder seinen Teil beitragen!

Würzburg hält zusammen!

~B-Block Würzburg 1998

Kollektivstrafen zum „Schutze“ eines Milliardärs – der DFB zeigt erneut sein wahres Gesicht

In den vergangenen Wochen wurde die Fußballöffentlichkeit erneut Zeuge der Doppelmoral und Demokratiefeindlichkeit der Vertreter des sogenannten „modernen Fußballs“. Ihren Höhepunkt erreichte die Absurdität vorerst am vergangenen Wochenende.

Sich gegenseitig übertreffend fabulierten Dietmar Hopp, Karl-Heinz Rummenigge und der DFB selbst, neben abgehalfterten D-Prominenten des Fußballs über „Würde“, „Moral“ und „Respekt“. Dieselben Personen, die im Falle Hopp daran arbeiten, dass der Fußball der Zukunft von hochgezüchteten Retortenvereinen mit unkritischem Klatschpublikum beherrscht wird und der ungebetenen Meinungen gerne mit einem Hochfrequenzgerät begegnet, welches Körperverletzungen nach sich zieht. Oder die, im Fall Rummenigge, Trainingslager in Katar abhalten, einem Land, welches Menschenrechte und somit die oben erwähnten Werte mit Füßen tritt. Ein Land, welches auch aufgrund der DFB-Funktionäre die Weltmeisterschaft 2022 austragen wird. In Anbetracht der nicht aufgeklärten gekauften WM 2006 ist auch hier davon auszugehen, dass sich die Herren das einige teure Uhren haben kosten lassen.

Diese moralisch alles andere als integren Personen und Strukturen wollen uns Fans nun erzählen, was Anstand ist und stören sich an der zugespitzten Wortwahl, mit der wir unsere Kritik äußern. Nur, wenn es keine Möglichkeit gibt, grundlegende Veränderungen im deutschen Fußball zu erreichen, müssen wir eben zu drastischeren Maßnahmen greifen. Dass es keine andere zielführende  Möglichkeit gibt, haben die von uns geführten Gespräche mit den Verbänden gezeigt, die letztlich nicht mehr waren als ein großer Scheindialog.

Die tatsächliche Schande der vergangenen Wochen liegt im Verhalten der Verbände, allen voran des DFB. Zuerst wurden die öffentlichkeitswirksam ausgesetzten Kollektivstrafen wieder eingeführt. Wohlgemerkt, in einer von einem Fußballverband geschaffenen Paralleljustiz. Diese verfassungswidrige Art der Bestrafung ist mit unserem Verständnis von Demokratie nicht in Einklang zu bringen. Indem der DFB diese nun wieder ausspricht, offenbart er nicht nur erneut sein verzerrtes Bild von Rechtsstaatlichkeit, sondern beweist auch eindrücklich, dass er nur solange an Veränderungen und Dialog interessiert ist, solange sein Geschäft nicht ernsthaft gestört wird. Nicht einmal die wenigen Fanorganisationen, die noch mit dem DFB im Dialog stehen, wurden über die „neue Linie“ des Verbandes informiert, geschweige denn, deren Meinung eingeholt. Der DFB zeigt wiederholt, dass er kein ernsthaftes Interesse an einem Dialog mit Fans verfolgt. Unter Fritz Keller scheint sich auch hier leider nichts zum Positiven verändert zu haben.

Darüber hinaus sollen von nun an zum Wohle eines Milliardärs sämtliche „Diskriminierungen“ und „Beleidigungen“ sanktioniert werden, bei Wiederholungen droht ein Spielabbruch. Eine Selbstoffenbarung seiner eigenen Unabhängigkeit lieferte der DFB bereits, in dem er im Vorfeld des Spieltags eine Einflussnahme von Vereinsfunktionären und Absprachen zuließ. Der erste Spieltag mit dieser Regelung hat gezeigt, worum es den Verantwortlichen und dem DFB wirklich geht, um schlichte Zensur. Anders ist die Unterbrechung in Meppen nicht zu erklären. Auch, wenn die Verbände jetzt wieder ein Stück weit zurückrudern, zeigt sich klar, in welche Richtung es gehen soll und wird.

Wir sind nicht gutgläubig und waren es auch nie. Und so lassen wir uns auch diesmal nicht blenden. Es geht hier weder um antirassistisches Engagement, noch um Diskriminierung und schon gar nicht um Anstand und Werte. In diesem Falle hätte sich der DFB in der Vergangenheit entschiedener, auch im eigenen Dunstkreis, positionieren müssen. Dieses geschah, wie zu erwarten nicht. Es geht schlichtweg um die Bekämpfung unserer Fankultur und unserer Werte. Die Profiteure des Geschäfts „Fußball“ versuchen mit diesem scheinbar verfänglichen Thema die Fankurven zu spalten, um letztlich die aktiven Fanszenen zu entfernen. Denn diese sind es, die stets den Finger in die Wunde legen und sich für demokratische Vereine, effektive Mitbestimmung im Fußball, für den Erhalt der 50+1 Regel, für bezahlbare Eintrittskarten und fangerechte Anstoßzeiten einsetzen und somit letztlich für das, was uns Fans die Identifikation mit diesem Sport noch halbwegs gelingen lässt.

Aber dieses Engagement ist dem DFB und seinen Verbündeten ein Dorn im Auge, welchen es zu bekämpfen gilt. Diesen Kampf nehmen wir auch weiterhin gerne an, denn wir haben keine andere Wahl, als ihn zu führen, wenn wir unseren Fußball zumindest teilweise noch erhalten wollen. Dieser Kampf kann plakativ, zugespitzt und provokant geführt werden oder tiefgründig und differenziert – wichtig ist, dass wir ihn führen!

Denn wir Fans sind die Basis und die Seele des Fußballs und wir lassen uns weder von Kollektivstrafen, noch von Spielunterbrechungen davon abhalten, für unsere Sache einzustehen.

Wir fordern und erwarten daher:

  • Kollektivstrafen abschaffen! Es wird Zeit, dass der DFB sein mittelalterliches Rechtsverständnis für alle Zeit hinter sich lässt und Kollektivstrafen nicht nur aussetzt, sondern seine Rechts- und Verfahrensordnung diesbezüglich ändert und damit das Instrument der kollektiven Bestrafung abschafft. Im gleichen Zuge erwarten wir die sofortige Aufhebung der gegen Borussia Dortmund ausgesprochenen Zuschauerausschlüsse.
  • Die wirklich hässlichen Gesichter des Fußballs bekämpfen! Der Fußball ist kaputt. Wirtschaftliche Interessen werden hofiert, das System sorgt dafür, dass reiche Clubs immer reicher werden, in den Verbänden steht Korruption an der Tagesordnung und um Menschenrechtsverletzungen schert man sich einen Dreck. Nicht erst seit den „Football Leaks“- Enthüllungen ist bekannt, dass Verbände und Vereine sich an diesen Zuständen nicht stören – im Gegenteil, sie fördern sie sogar. Hier muss endlich gegengesteuert werden, sollte den Herren wirklich etwas am Fußball liegen!

Wer nur am maximalen Profit orientiert ist, Werte deshalb nur zu seinem (Wettbewerbs-)Vorteil benennt und sich mit jahrelanger Kritik von Fans nicht ehrlich auseinandersetzt, macht sich lächerlich, wenn er sich als Hüter der Moral inszeniert. Wir Fans werden die Praxis vom letzten Spieltag nicht einfach so hinnehmen und im Zweifel weiter Unterbrechungen und auch Abbrüche in Kauf nehmen.

Fick dich DFB!                                                                                                                                                                                                                                                                                             Fanszenen Deutschlands im März 2020

Spendenaktion 2019/20

Letzen Sonntag fand, im Rahmen einer vom B-Block organisierten Suppenausgabe, die Übergabe des Spendenbetrages in Höhe von 1.500,00 € an den Förderverein Bahnhofsmission Würzburg e. V. statt. Hierbei konnten wir uns ein Bild von der wichtigen Arbeit der Bahnhofsmission machen. Ob obdachlos, Schutz suchend oder mittellos, die Bahnhofsmission bietet eine Anlaufstelle für viele, die es sonst nicht so einfach haben. Vor allem das positive Feedback und die Freude über so etwas Einfaches, wie eine warme Mahlzeit, bestärkten uns darin, dass unsere gesammelten Spenden hier an der absolut richtigen Stelle helfen. Ein Dank geht hier an jeden Spender und das gesamte Team der Bahnhofsmission.
Im Zuge der Spendenaktion mussten wir leider feststellen, dass es im Zusammenhang mit dem Thema Bahnhofsmission noch einiges an Aufklärungsarbeit zu leisten gibt.

Würzburg hält zusammen.

Weihnachtsspende

Auch in diesem Jahr sammeln wir wieder Spenden für eine karitative Einrichtung. So geht der Erlös unserer diesjährigen Spendensammlung an die Bahnhofsmission Würzburg, welche nun schon seit 120 Jahren ein Zufluchtsort für Hilfesuchende ist. Mehr als 120 Mal täglich suchen Menschen in der Würzburger Bahnhofsmission Unterstützung (über 45.000 Mal im vergangenen Jahr). Manche benötigen nur ein Pflaster oder ein warmes Getränk, andere Nahrung für Leib und Seele, das Gespräch in der Krise, eine Unterkunft für die Nacht. Mit einem Tag und Nacht erreichbaren Dienst schafft die Bahnhofsmission so ein einzigartiges Angebot an einem der wichtigsten sozialen Brennpunkte der Stadt, an dem jeder willkommen ist unabhängig von Alter, Herkunft oder Religion.

Spenden könnt ihr während den letzten Heimspielen des Jahres an unserem Infostand am Stadioneingang, sowie während des Weihnachtssingens am 15.Dezember. Wir und das Team der Bahnhofsmission freuen uns schon auf eure Spenden und werden euch über alles weiter auf dem Laufenden halten.

Würzburg hält zusammen!